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Fachbegriffe erläutert in unserem
Finanzlexikon
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Rendite
Die Wertsteigerung einer Geldanlage oder Kapitalanlage ist für viele
Anleger bei der Wahl nach der richtigen Entscheidung am interessantesten
und das vor allem für die Vergangenheit. Die Rendite ist der
Indikator für den Gewinn oder Verlust den ein Investment erwirtschaftet
und lässt sich auch berechnen. Viele Banken und Kapitalinstitute versuchen
mit Berechnungsgrundlagen, eine aussagekräftige und vor allem
fürs Auge schöne Performance für diverse Geldanlagen darzustellen, um dem
Investoren die Kapitalanlage schmackhaft zu machen. Oftmals sieht die
gerade bei Wertpapieren mit Schwankungsintensität die Realität etwas anders aus.
Mit einfachen Worten gesagt ist die Rendite die Verzinsung einer
Geldanlage, also wieviel Zinsen das investierte Kapital abwirft. Dabei
unterscheiden die Kapitalanleger verschiedene Gesichtspunkte, so
investieren die einen in spekulative Anlagen wie zum Beispiel Aktien,
Optionsscheine, Aktienfonds oder auch börsennotierte Zertifikate, die
anderen wiederum legen das Geld in konservative Sparanlagen wie
Sparverträge, Sparbuch oder aber auch Immobilien an.
Die meisten wählen statistisch gesehen immer noch das Sparbuch oder
Fonds, dieses hängt auch mit der Inflation zusammen. Auch aus der
steuerlichen Sicht kann eine Rendite erwirtschaftet werden. Wer
viel Geld verdient und seinen Steuersatz senken möchte, wählt
Steuersparmöglichkeiten um letztendlich Steuern zu sparen, auch dieses
lässt sich als minus Rendite quasi bezeichnen.
Die meisten Investoren achten immer noch auf die kurzfristigen
Anlagengewinne, welches die Performance verwässert. So kann beispielsweise
ein Aktienfonds in gut laufenden Börsenjahren 30 % erwirtschaften,
betrachtet man allerdings den Anlagehorizont über 10, 15 oder 20 Jahre
so kann die Rendite, etwas niedriger ausfallen. Wer sein Geld mit einer
guten Rendite anlegen möchte, sollte zunächst den Zeitraum und den
Anlageschwerpunkt wählen und sorgfältig die riesige Auswahl an Geldanlagen
vergleichen.
Vorsicht ist dann geboten, wenn dubiose Anlagegesellschaften mit einer
sehr hohen Rendite werben, oftmals wird hier dem Anleger nur das Geld aus
der Tasche gezogen. Vor allem Börsenbriefe werben mit Aktien, deren
Kursgewinne überdimensional sein sollen. In der Regel handelt es sich
dabei um hochspekulative Aktieninvestments.
Der neueste Trend und den bei den Renditejägern ist die Solaranlage.
Hier wird Strom auf dem eigenen Dach produziert und ins öffentliche Netz
eingespeist. Dafür erhält der Stromerzeuger, in dem Fall der Hausbesitzer
eine feste Vergütung. Schein die Sonne also oft, kann sich der
Photovoltaik Investor über eine gute Rendite freuen. Im Schnitt
liegt hier die langfristige Erwirtschaftung bei sicheren 8 bis 10%,
allerdings rechnet sich das auch nur schön, wenn die Investition nicht
finanziert wurde. |
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